Sonntag, 24. April 2016

Hotel: Eaglereach Wilderness Resort

Bei einer Rundreise durch Australien im Rahmen des Aussie Expert Corroborees, habe ich in diesem Hotel 1 Nacht verbracht.


Lage
Das Resort liegt auf einer Bergspitze mitten im Nirgendwo. Die Anfahrt ist sehr beschwerlich und für Leute mit Höhenangst nicht gerade einfach.

Zimmer
Wir hatten ein Chalet mit 3 Schlafzimmern und einem Whirlpool. Letzteren haben wir aufgrund des schlechten Wetters aber nicht genutzt.
Unser Zimmer war recht klein, aber Bad und Einrichtung waren okay und wir hatten einen eigenen Eingang.
Wir hatten ein gemütliches Wohnzimmer mit Billardtisch und eine große Terrasse mit Sitzgelegenheiten.

Unser Ausblick


Hotel
Das Hotel ist eine sehr weitläufige Anlage. Insgesamt 80 Zimmer verteilen sich auf mehrere Chalets auf dem Gelände. Teils sind die Häuser recht weit vom Haupthaus weg. Man kann auch an der Rezeption anrufen und sich mit einem Golfcart abholen lassen.
Das Besondere an diesem Resort ist, dass man hier mitten in der Natur ist und viele Aktivitäten nutzen kann. Man kann Wandern gehen, Mountainbiken (wo bei die Fahrräder zum Zeitpunkt unserers Besuches ihre beste Zeit schon gesehen hatten und nicht sehr sicher wirkten) oder Kajak fahren.
Eine weitere Besonderheit und das eigentliche Erlebnis waren allerdings die vielen wilden Tiere, die man auf dem Gelände sichten kann. Vor allem Känguruhs und vereinzelt auch ein paar Wallabys bevölkern das Resort und kommen beim Knistern einer Futtertüte (erhältlich an der Rezeption) sofort angelaufen. Aber Vorsicht: manche von Ihnen sind auch sehr gierig und nicht zimperlich bei der Futterbeschaffung.

Wallaby


Essen
Wir haben am Abend im Restaurant im Hauptgebäude gegessen und es war wirklich sehr lecker.


Service
Den Service zu beurteilen fällt mir schwer, da es ja kein klassisches Hotel an sich ist, sondern man eher ein bisschen auf sich gestellt ist. Wirklich positiv oder negativ ist mir nichts aufgefallen, abgesehen davon, dass ich vor Ort meinen iPod vergessen habe und es dem Hotel leider nicht gelang, mir diesen nachzusenden. Sehr schade.

Fazit
Nun ja. Einerseits ist diese Art von Resort ziemlich einzigartig und irgendwie auch nicht leicht vergleichbar. Andererseits fiel mir aber doch etwas negativ auf: die Ausstattung, sprich die Kajaks, Rettungswesten und Fahrräder waren alle schon ziemlich alt und sollten dringend ausgetauscht wetrden (vielleicht ist das ja inzwischen geschehen). Für mich gibt es aber vor allem aufgrund der Nähe zur Natur und zum Känguruh-Erlebnis eine Empfehlung. Wertung 3,25/5.

Alternativvorschlag
In der Nähe befindet sich auch noch das Eagleview Resort, welches auch sehr gut sein soll.

Zeitpunkt der Reise: Mai 2013

Teile dieses Beitrags sind bereits in meinem anderen Blog erschienen.

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