Samstag, 19. März 2016

Reisebericht: USA Teil 4 - Los Angeles

Heute geht's nach Lalaland!


Wir sind mit einem Mietwagen von San Francisco aus den Highway 1 an der Küste entlang gefahren. Wir haben dafür ca. 9h gebraucht, inkl. 1h im Feierabendstau in Los Angeles. Am Anfang der Strecke hat uns der Morgennebel ziemlich zu schaffen gemacht. Später dann die vielen Kurven und kleinen Bergstraßen. Ca 3h unterhalb von San Francisco wird es dann langsam angenehm und man sieht echt Einiges entlang der Küste.
Man kann die Strecke natürlich auch auf mehrere Tage aufteilen und in kleineren Orten wie Monterey oder Carmel Zwischenhalt machen.
Es gibt aber auch kürzere Wege, die vielleicht nicht unbedingt direkt an der Küste langführen, die nur ungefähr 6h brauchen.


Unterwegs gab es immer wieder reizvolle kleine Küstenabschnitte, Aussichtpunkte usw. , an denen man Zwischenhalt machen kann.



Venice Beach

Hier treffen sich Skater, Muskelprotze, Sonnenhungrige und Touris. Zum Baden ist es hier eher nicht sooo geeignet. Der Strand ist nicht allzu sauber und wird auch stark von Fahrzeugen befahren. Zum Baden würde ich eher Santa Monica empfehlen.


Beverly Hills
Hotel Beverly Wilshire - bekannt aus Pretty Woman


Hollywood Walk of Fame

Eines DER Wahrzeichen der Stadt und für mich die größte Enttäuschung. Der Walk ist superdreckig und mit Obdachlosen und Bettlern bevölkert. Die sonst in den USA so omnipräsente Polizei hab ich dort nie gesehen.

Religiöse Spinner-Demo und Freddy Kruger guckt zu.


 Farmer's Market
Besteht eigentlich nur aus Läden und kaum aus richtigen Marktständen. Jeder Türkenmarkt in Kreuzberg ist authentischer.


Das Charmed Haus
Die Serie spielt zwar in San Francisco, das Haus steht aber in LA.


Gemischte Eindrücke


Kulinarisches

In n Out Burger gibt es ausschließlich im Westen und Süden der USA und macht angeblich die besten Burger der Staaten. Das Menü ist klein (Burger, Pommes, Shake) und die Einrichtung spartanisch, aber die Burger waren groß.art.tig. Wirklich geil. Lediglich die Pommes kann man getrost vergessen, die waren sehr styroporig. Dafür sind sie im Laden frisch selbst gemacht - angeblich.



Johnny Rockets ist eine Burgerkette im Stile der amerikanischen Diners der 50er. Es spielt 50er-Musik, es gibt eine kleine Jukebox und das Essen ist klassisch amerikanisch. Wir waren absolut begeistert vom Essen (ich hatte ein Grilled Cheese Sandwich und Bacon Cheese Fries, meine Freundin einen Hamburger), der Atmosphäre und dem Service. Die Bedienungen waren superfreundlich, inkl. Ketchupsmiley auf der Teller :D Johnny Rockets findet man vor allem in Kalifornien, aber auch in New York und Florida und sogar in Deutschland gibt einen - in der Militärbasis in Ramstein!


TGI Friday's hat eine der größten Speisekarten, die ich je gesehen hab. Soviel Auswahl war echt verwirrend. Ich habe mich für Spicy Chicken Quesadilla (überhaupt nicht spicy) und Mac&Cheese Bites (knusprig frittierte, panierte Nudelklöße) entschieden. Beides war sehr lecker und es gab auf der Karte noch ganz viel Anderes, was ich gern probiert hätte.


Tipps:
  • Eine Stadtrundfahrt könnt ihr euch sparen. Wirkliche Sehenswürdigkeiten gibt es nicht. Und die interessanten Sachen könnt ihr ganz einfach selbst besuchen.
  • Es gibt auch eine Metro! Viele haben mir davon abgeraten, in LA die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen, aber die Metro war (vor allem im Vergleich zu New York), pünktlich, sauber, günstig und bietet z.B. einen perfekten Anschluss an den Hollywood Boulevard oder Downtown.
  • Tagesausflüge bieten sich z.B. nach Santa Barbara oder San Diego (der Zoo dort soll toll sein, außerdem gibt es dort Seaworld) an. Die Fahrt dorthin dauert ca. 2,5 h. 
  • Zum Baden kann man auch gut nach Malibu oder Santa Monica fahren (ca 1h)
  • in LA kann man die Universal Studios besuchen. Es ist von LA aber auch nur ca. 1h nach Anaheim ins Disneyland - und es fahren sogar Züge dorthin.
  • LA ist eine Stadt für Autofahrer. Trotzdem hat nicht jedes Hotel kostenfreie oder zumindest günstige Parkgelegenheiten. Vor allem in Dowtown ist Parkplatz rar und die Hotels lassen sich fürstlich bezahlen. Erkundigt euch im Vorhinein nach den Parkmöglichkeiten, damit ihr nicht abgezockt werdet.  PS: am Wochenende sind bewachte Parkplätze gerne mal doppelt so teuer wie in der Woche.

Hier findet ihr die Reiseberichte zu New York, Washington und San Francisco.

Zeitpunkt der Reise: September 2014

Teile dieses Beitrags sind bereits in meinem anderen Blog erschienen.

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